Die Stimmung der Bauherren fällt den vierten Monat in Folge

Ein Bauunternehmer verwendet einen Hammer, während er an einem im Bau befindlichen Stadthaus in der Wohnsiedlung PulteGroup Metro in Milpitas, Kalifornien, arbeitet.

David Paul Morris | Bloomberg | Getty Images

Der starke Anstieg der Hypothekenzinsen verwüstet Bauherren im ganzen Land, da bereits teure Neubauten noch weniger erschwinglich werden.

Das Vertrauen der Bauherren in den Markt für neue Einfamilienhäuser fiel im April um 2 Punkte auf 77, so der Index der National Association of Home Builders/Wells Fargo Housing Market. Jeder Wert über 50 wird als positive Stimmung angesehen, aber der Wert markiert den vierten Monat in Folge einen Rückgang des Index, der im April 2021 bei 83 lag.

Über alle drei Indexkomponenten hinweg fielen die aktuellen Verkaufsbedingungen um 2 Punkte auf 85. Der Käuferverkehr fiel um 6 Punkte auf 60 und die Umsatzerwartungen für die nächsten sechs Monate stiegen um 3 Punkte auf 73 nach einem Rückgang um 10 Punkte im März.

„Trotz des bestehenden niedrigen Lagerbestands berichten Bauherren, dass der Verkaufsverkehr und die aktuellen Verkaufsbedingungen auf ihren niedrigsten Stand seit letztem Sommer gefallen sind, da ein starker Anstieg der Hypothekenzinsen und anhaltende Störungen in der Lieferkette den Wohnungsmarkt weiterhin stören“, sagte er NAHB-Präsident Jerry Konter, ein Bauunternehmer und Entwickler aus Savannah, Georgia.

Der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Festhypotheken lag Anfang März bei rund 3,90 % und liegt laut Mortgage News Daily jetzt bei 5,15 %. Dies ist die höchste Rate seit mehr als einem Jahrzehnt. Der Zinssatz folgt grob der Rendite 10-jähriger US-Treasuries, die steigt, aber auch vom Rückzug der US-Notenbank aus dem Markt für hypothekenbesicherte Anleihen in Mitleidenschaft gezogen wird.

Hohe Hypothekenzinsen verschärfen nur die hohen Preise für neue und bestehende Häuser. Der Durchschnittspreis für ein neu gebautes Haus stieg im Februar um mehr als 10 % gegenüber dem Vorjahr.

„Der Wohnungsmarkt steht vor einem Wendepunkt, da ein rascher und unerwarteter Anstieg der Zinssätze, steigende Immobilienpreise und eskalierende Materialkosten die Erschwinglichkeitsbedingungen für Wohnraum erheblich verschlechtert haben, insbesondere auf dem entscheidenden Einstiegsmarkt“, sagte NAHB-Chefökonom Robert Dietz.

Regional stieg die Bauherrenstimmung im Nordosten im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt um 1 Punkt auf 72. Im Mittleren Westen fiel sie um 3 Punkte auf 69, im Süden fiel sie um 2 Punkte auf 82 und im Westen fiel sie um 1 Punkt bis 89.

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